Die Grammatik als Karte
Zwei Bilder über denselben Stoff: die Zeitformen auf einer Zeitleiste, und alle 121 Themen nach Stufe geordnet. Jedes Kästchen ist ein Verweis.
Die Zeiten auf einer Zeitleiste
Die Achse ist die Zeit. Links, was schon vorbei war, als das Erzählte geschah; in der Mitte das Jetzt; rechts, was noch kommt. Jede Zeitform hängt an der Stelle, an der sie etwas sagt — „Zukunft" ist hier keine Kapitelüberschrift, sondern eine Station, dieselbe, an der in jeder der fünf Sprachen etwas anderes steht.
Darunter liegen die Formen, die auf keiner Station stehen können. Eine Zukunftsform für eine Vermutung, eine Vergangenheitsform für Höflichkeit, ein Wenn-Satz, dem die Bedingung die Form vorschreibt: Der Name sagt dann nichts über den Zeitpunkt, und das ist kein Sonderfall, sondern der halbe Grund, warum Zeitformen schwerfallen.
Ein Druck auf eine Stufe lässt nur sie stehen, noch einmal drücken gibt alles zurück.
Davor2
Was schon vorbei war, als das Erzählte geschah.
Vergangenheit3
Was geschehen ist und abgeschlossen dort liegt.
Bis heute2
Angefangen hat es damals, zu Ende ist es nicht.
Jetzt5
Was gerade gilt, gerade läuft oder immer stimmt.
Zukunft6
Was noch kommt — versprochen, geplant oder vermutet.
Bis dahin1
Was zu einem Zeitpunkt in der Zukunft fertig sein wird.
Formen, die keine Zeit meinen2
Eine Zukunftsform für eine Vermutung, eine Vergangenheitsform für Höflichkeit: Der Name sagt hier nichts über den Zeitpunkt.
Welche Form wann3
Themen, die nicht eine Form erklären, sondern die Wahl zwischen zweien.
Die ganze Grammatik nach Stufe
Jetzt die Stufe als Achse: von A1 bis C2 ein Band je Stufe, untereinander die fünf Gebiete. Damit steht in einem Bild, was jede Stufe zu jedem Gebiet beiträgt — „was kommt auf B1 beim Verb dazu?" ist sonst nirgends in einem Blick zu beantworten.
Eine leere Zelle ist eine Auskunft und kein Loch: Dass auf A1 nichts zum Passiv steht, gehört zum Bild.